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»Cyberpunch« war ein Experiment: Der Wunsch, Puppenspiel und Hightec miteinander zu konfrontieren begleitete mich schon lange.

Ein Projekt, das schon während der Vorbereitung medienübergreifend mit Theater, Film und Game-Design arbeitet, war für alle Beteiligten etwas Neues. Die vergangenen 12 Monate waren arbeitsam, abwechslungsreich und vor allem eines: reich an Erfahrungen.

Nach eingehender Planung und zahlreichen Tests wurde über die zu verwendende Technik im Bereich Video entschieden. Parallel zur Arbeit an Webseite, Sponsorenanträgen etc. entstanden die Puppen nach Orginalfotos bekannter Schauspieler.

Es wurden drei Blöcke Video-Dreh vorbereitet und durchgeführt. Der erste Block für Videosequenzen "Puppen mit realem Hintergrund" fand im Heizungshaus des Stadtbads Oderberger Strasse statt.

Zwei weitere Drehblöcke für die Video-Sequenzen "Puppen vor digitalen Hintergründen" wurden vor Greenscreen in den Hallen der Theaterbau S.O. Winter gedreht.

In der Postproduktion wurde das Video dann geschnitten, synchronisiert und abgemischt. Parallel dazu entstanden die Videosequenzen und special effects am Computer.

Ebenfalls parallel intensivierte sich die Arbeit am 3D-Teil des Projektes. Die Figuren wurden modeliert, texturiert und animiert.

Ebenfalls nahm der Level spürbar Gestalt an. Wichtig war dabei vor allem, ästhetisch auf die bereits enstandenen Bilder zu reagieren, um die einzelnen Komponenten später zusammenfügen zu können.

Eine große Verantwortung lag bei Michael Meding, dessen Software die einzelnen Elemente zu einem stabilen Ganzen zusammenfügen sollte. Vor allem die Stabilität des Systems war ein unsichtbarer Faktor, der sehr wesentlich über das Gelingen oder Scheitern des Projektes entscheiden würde.

In einer letzten Phase wurden dann alle Komponenten zu einem Theaterstück zusammengesetzt: die finalen Ergebnissen aus Gamedesign, Videoschnitt und Tonmaterial trafen auf Bühne, Licht, Schau-und Puppenspiel.

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